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Kommunales Kino: "Ostwind - Aufbruch nach Ora" und "Immer noch eine unbequeme Wahrheit - Unsere Zeit läuft"

27.10.2017
16:00 Uhr bis 23:00 Uhr

Kommunales Kino

am Freitag, 27.10.2017, in der Stadthalle Stadtallendorf

Der Abschluss einer Jugendbuchreihe und der erhoffte Beginn einer neuen Klimazeitrechnung in der Stadthalle Stadtallendorf.

 

Am Freitag, den 27.10.2017 präsentiert die Stabsstelle der Stadt Stadtallendorf erneut sehenswerte Filme in der Stadthalle Stadtallendorf. „Diesen Monat steht das kommunale Kino unter dem Thema „Natur“. Nachdem in der Kindervorstellung ein erstklassiger Pferdefilm für die ganze Familie angeboten wird, widmen wir uns abends dem Thema Klimaschutz. Der hochinteressante Film „Immer noch eine unbequeme Wahrheit – Unsere Zeit läuft“ von Al Gore hat hier sicher auch lehrreichen Charakter. Besonders erfreut es uns, dass dieser Film neben der Abendvorstellung auch um 10:00 Uhr im Rahmen einer Schülervorstellung gemeinsam mit der Georg-Büchner-Schule angeboten wird“, so Christoph Grimmel von der Stabsstelle Stadtallendorf.

 

Um 16:00 Uhr wird zunächst der Abenteuerfilm Ostwind - Aufbruch nach Ora“ gezeigt, in dem Mika mit ihrem Hengst nach Andalusien reist, um dort Ostwinds Heimat und Familie zu finden. Vier Sterne hat der Film bei der FBW-Jugend-Filmjury in Wiesbaden bekommen. "Kein

pferdebegeistertes Mädchen sollte sich den Film entgehen lassen", so hessenschau.de.

 

Um 19:00 Uhr wird anschließend ein Dokumentationsfilm „Immer noch eine unbequeme Wahrheit - Unsere Zeit Läuft“, unter der Regie von Bonni Cohen und Jon Shenk, gezeigt. Die Fortsetzung der oscarprämierten Dokumentation „Eine unbequeme Wahrheit“ zeigt den Friedensnobelpreisträger Al Gore, der vor den heftigen Folgen des Klimawandels warnt.

 

OSTWIND – AUFBRUCH NACH ORA (ab 0 Jahre, 110 min.)

 

Mit dem Abenteuerfilm „Ostwind – Aufbruch nach Ora“ zeigt Regisseurin Katja von Garnier die Fortsetzung von einem bisher sehr erfolgreichen Pferdefilm. Mika und ihr Pferdehengst Ostwind haben bei ihrer Großmutter eigentlich ein gutes Zuhause gefunden. Während sie als Pferdeflüsterin im Therapiezentrum auf dem Hof Kaltenbach beschäftigt ist, findet sie aber kaum Zeit für Freiheit und das Reiten im Alltag. Nach einem Streit mit ihrer Großmutter bricht sie deshalb mit Ostwind ins spanische Andalusien auf, wo sie das Zuhause ihres Pferdes vermutet. Auf dem Weg wird sie auf einer Hacienda von Pedro mit einer Aushilfe verwechselt und sofort von seiner Tochter Samantha zum Arbeiten eingestellt. In ihrer Freizeit entdeckt Mika einen magischen Ort: eine Herde echter Wildpferde stellt sich als Ostwinds Familie heraus. Doch ihre Heimat wird durch ein ausbeuterisches Unternehmen bedroht.  

 

„Ostwind - Aufbruch nach Ora“ ist nach den Vorgängern („Ostwind - Zusammen sind wir frei“, Ostwind – Rückkehr nach Kaltenbach“) der dritte Teil des erfolgreichen deutschen Jugendbuch-Franchise. Der Film basiert auf der gleichnamigen Buchreihe von Carola Wimmer und gehörte 2013 prompt zu den erfolgreichsten deutschen Filmen des Jahres, so kino.de. Verfasst wurde die Reihe von Lea Schmidbauer und Kristina Magdalena Henn. „Ostwind 3: Aufbruch nach Ora“ bringt die Trilogie mit neuem Schwung zu einem guten Abschluss, so Gregor Torinus von Filmstarts.  

 

IMMER NOCH EINE UNBEQUEME WAHRHEIT – UNSERE ZEIT LÄUFT (ab 6 Jahre, 98 min.)

 

11 Jahre nach „Eine unbequeme Wahrheit“ folgt nun die Fortsetzung: „Immer noch eine unbequeme Wahrheit“. Der ehemalige US-Vizepräsident und Präsidentschaftskandidat Al Gore kämpft weiter gegen die Zerstörung unseres Planeten und warnt vor den drohenden Folgen der globalen Erwärmung. Schon mit seinem ersten Film wurde eine große Masse an Menschen zum Thema Klimaerwärmung und globale Erwärmung erreicht. Mit seiner Fortsetzung möchte Al Gore aufzeigen, in wie fern sich seitdem in Sachen Energieevolution etwas getan hat und was sich noch ändern muss. „Der Film demonstriert, dass durch Engagement und technischen Fortschritt viele energetisch avancierte Ziele in den letzten Jahren regional vorschnell erfüllt werden konnten.“, so epd-film.de.

 

Ursprünglich war die Weltklimakonferenz 2015 in Paris als dramaturgisches Finale des Films vorgesehen. Das Ziel von Al Gore ist den Ausstoß von Treibhausgasen auf Null herunterzufahren. Doch die politische Entwicklung mit der Wahl von Donald Trump im November 2016 zum US-Präsideten war ein herber Rückschlag. Dieser erweist sich als Leugner des Klimawandels und der Erderwärmung und verkündete im Juni 2017 den Ausstieg der USA aus dem Pariser Abkommen. „Mit nie versiegendem Eifer kämpft Al Gore mit Vorträgen, Interviews und seinen Beziehungen weltweit gegen die Klimaerwärmung“, so Carsten Baumgardt von filmstarts.de.